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Die Regionen Sachsens

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Erzgebirge

Bergbau und Kultur

Das Erzgebirge ist eine der ältesten Bergbaulandschaften Deutschlands. Der 130 Kilometer lange und 1.500 Quadratkilometer große Naturpark verdankt seinen Namen dem jahrhundertelangen Silbererz-Abbau. Die „Ferienstraße Silberstraße“ zwischen Zwickau und Dresden verbindet Sachzeugen der Bergbaugeschichte wie Schaubergwerke, Mühlen, Kupferhämmer, die Rechenschule von Adam Ries und Silbermannorgeln miteinander.

Einige wie die
Bergwerke in Freiberg und die Bergbaumuseen in Oelsnitz und Altenberg sind Denkmäler auf der Route der Industriekultur in Sachsen. Prächtige Marktplätze, Hallenkirchen und Patrizierhäuser zeugen vom Reichtum, den das Silber den Bergstädten einst brachte.

Bis heute ist das bergmännische Brauchtum lebendig. Vor allem zur Weihnachtszeit begeistern Bergparaden, Hutzenabende, Mettenschichten und Adventskonzerte in traditionsreichen Städten wie Annaberg-Buchholz, Schneeberg, Schwarzenberg und Freiberg die Besucher. Zur unnachahmlichen Atmosphäre tragen Pyramiden auf den Marktplätzen ebenso bei wie die mit Schwibbögen, Lichterengel und Bergmann hell erleuchteten Fenster in allen Orten. Es war die Sehnsucht der Bergleute nach dem Licht, die das Erzgebirge zum Geburtsort der Erzgebirgischen Volkskunst und zur
Wiege der deutschen Weihnachtstraditionen macht.

 

Aktiv in der Natur

Zugleich ist das Gebirge entlang der Grenze zu Tschechien ein Paradies für Wanderer, Radfahrer und Mountainbiker. 5.000 Kilometer gut ausgebauter Wege bieten beste Voraussetzungen für schönste Wandererlebnisse, etwa auf dem hiesigen Abschnitt des Europäischen Fernwanderweges E3 oder dem Qualitätswanderweg Kammweg Erzgebirge-Vogtland. Die zertifizierte FIS-Slalompiste am Fichtelberg und die gespurten Loipen sind beliebtes Ziel für Wintersportler. Auf der Kammloipe, einer der schneesichersten Loipen Deutschlands, lässt es sich 36 Kilometer lang auf Skiern durch den Naturpark Erzgebirge/Vogtland wandern. Mountainbiker finden auf dem in Deutschland einzigen Mountainbike-Trail „Stoneman Miriquidi“ ihre Erfüllung.

 

 

Oberlausitz
 

Oberlausitzer Berg- und Lausitzer Seenland

Zerklüftete Felsen, hohe Berge, dichte Wälder, geschützte Natur, 1000 Seen und Teiche – in der Oberlausitz ist alles vorhanden, was sich aktive Urlauber wünschen. Ob wandernd, radelnd, kletternd, auf dem Wasser, in der Luft oder im Schnee – entspanntes Aktiv-Sein oder sportlich-ambitionierte Erlebnisse sind hier ein Genuss. Der Oder-Neiße-Radweg, der Spree-Radfernwanderweg und der Oberlausitzer Bergweg sind Beispiele für hochwertige Radwander- und Wanderangebote. Je rund 5000 km top ausgebaute Rad- und Wanderwege durchziehen die Region. Landschaftlich besonders eindrucksvoll sind Touren entlang der mit 21 Seen und Kanälen größten von Menschenhand geschaffenen Wasserlandschaft im Nordosten oder durch das UNESCO Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft.  

Auf allen Wegen kreuzen sich landschaftliche und kulturelle Schönheit.  

 

Städte und Sorbisches Brauchtum

Themen-Radwege machen mit Besonderheiten bekannt: Zu den Schwestern im mehr als 700 Jahre alten Zisterzienserinnenkloster Sankt Marienthal in Ostritz bei Zittau, in die Europastadt Görlitz und das UNESCO-Welterbe Fürst-Pückler-Park Bad Muskau geht es entlang der Neiße. Den Umgebindehaus-Radweg macht ein in Europa nahezu einmaliger Baustil aus. Die Städteroute verbindet Bautzen, Görlitz, Kamenz, Löbau, Lauban (in Polen) und Zittau miteinander.

Die historischen Städte offenbaren architektonische wie kulturhistorische Schätze: das „Große Zittauer Fastentuch“, den einzigen gusseisernen Turm Europas in Löbau, sorbisches Brauchtum in Bautzen, Lessing in Kamenz, rund 4000 Baudenkmale in Görlitz, die als Filmkulissen für „Görliwood“ fungieren. Vielerorts ist Typisches anzutreffen: Töpferwaren Bunzlauer Art, Leinen, Blaudruck, Pulsnitzer Pfefferkuchen.
Die Internationalen Oberlausitzer Leinentage im Barockschloss Rammenau führen alljährlich alle Gewerke zusammen.

 

Leipzig Region

Burgen und Schlösser, Rad- und Wanderwege, eine faszinierende Seenlandschaft und das alles nur maximal eine Autostunde von Leipzig entfernt. 

Natürlich charmantSächsisches Heideland

Eine Einladung zum Wandern und Radfahren ist das Sächsische Heideland im Norden Sachsens. Gut ausgeschilderte Wege führen den aktiven Naturliebhaber durch idyllische Wälder und Auenlandschaften entlang der Mulde und Elbe. Allein der Naturpark Dübener Heide bietet ein 500 Kilometer langes Rad- und Wanderwegenetz. Eine Wanderung entlang des mehrfach zertifizierten Qualitätswanderweges Heide-Biber-Tour sollte man bei seinem Urlaub in der Region Leipzig unbedingt einplanen.

 

Sensationell  –  Leipziger Neuseenland

Wassersport wird im Leipziger Neuseenland großgeschrieben. Auf verschiedenen Kursen können Stadt und Umland vom Kanu oder Ruderboot aus entdeckt werden. Empfehlenswert ist eine Bootstour vom Stadthafen Leipzig durch den idyllischen Auwald bis zum Cospudener See. Mit seinen mehr als 20 Seen ist die Region aber nicht nur für Wasserwanderer interessant. Ein breites Wassersportangebot von Segeln über Kitesurfen, Tauchen bis Stand Up Paddeling erwartet die Aktivurlauber. Für den Adrenalinkick zwischendurch sorgt eine der modernsten Wildwasseranlagen Europas - der Kanupark Markkleeberg.

 

Kulturreich – Sächsisches Burgenland

Mittelalterliche Stadtkerne, Klöster und Burgen säumen im Sächsischen Burgenland die Täler entlang der Flüsse, die sich wunderbar in eine Radtour einbinden lassen. Ein Tipp ist der 230 km lange Radweg entlang der Mulde, der durch eine märchenhafte Flusslandschaft führt und spannende Einblicke in die sächsische Geschichte bietet. Schlösser wie Schloss Rochlitz oder die Klosterruine Nimbschen sind Orte des Lutherweges in Sachsen, der zwischen Leipzig und Bad Düben insgesamt 27 Stationen umfasst, an denen Luther in Sachsen wirkte. Nicht weniger beeindruckend ist das gleichnamige Tal an der Zschopau mit seinen wildromantischen Tälern und bizarren Felsmassiven. Hier kommen sowohl Wassersportler, Wanderer als auch Radurlauber auf ihre Kosten.

In der Region Leipzig sind Aktivurlaub und Großstadterlebnis eine mehr als gelungene Kombination.

 

Region Dresden

 

Namhafte Städte

Wer im Sächsischen Elbland Station macht, entdeckt die Wiege Sachsens, Spuren der Reformation und von Karl May, lernt exzellente Weine und prächtige Schlösser kennen.  

Es ist in erster Linie das Porzellan, das der über 1000-jährigen ehemaligen Residenzstadt Meißen zu Weltruf verhalf. Die Albrechtsburg, ab 1710 Produktionsstätte des ersten europäischen Hartporzellans, bringt Besucher zu den Anfängen des „Weißen Goldes“ zurück. Die weltweit einzige Sammlung an Meissener Porzellan hingegen befindet sich in der Manufaktur MEISSEN. Die Erlebniswelt HAUS MEISSEN verbindet Schauwerkstätten, Kunst der Vergangenheit und Gegenwart, Shopping und Genuss im Restaurant MEISSEN und lässt das weltbekannte Meissener Porzellan und seine über 300-jährige Erfolgsgeschichte erlebbar werden.

Nicht weniger imponiert Torgau als
eine der schönsten Renaissancestädte Deutschlands. Den Beinamen Lutherstadt verdankt sie dem Leben und Wirken des großen Reformators. Die Kirche auf Schloss Hartenfels war das erste von Martin Luther geweihte protestantische Gotteshaus Deutschlands. Die Region schmückt ebenso Schloss Moritzburg. Das Jagd- und Lustdomizil von August dem Starken zeugt mit seinen kostbaren Porzellanen, Möbeln und Ledertapeten von der historischen Wohn- und Tafelkultur des 18. Jahrhunderts. Eine der weltgrößten Trophäensammlungen erinnert an die Jagdlust der Wettiner.

Idyllische Weindörfer
Kultur- und Weingenuss bilden entlang der Sächsischen Weinstraße eine Einheit. Vom Weindorf Diesbar-Seußlitz im Nordosten über das Herzstück Meißen, Radebeul und Dresden bis Pirna im Südosten finden Genießer eine Landschaft mit mediterranem Charakter vor: Weinberge, gemütliche Lokale, urige Restaurants, Weingüter und Wein-Erlebniswelten. Zu Veranstaltungen wie den Tagen des offenen Weingutes Ende August öffnen die Winzer ihre Hof- und Kellertüren weit.

Aktive genießen diese Kulturlandschaft per Rad auf Deutschlands beliebtestem Radweg: dem Elberadweg oder an Bord der größten und ältesten Raddampferflotte der Welt.

 

Sächsische Schweiz

 

Wandern im Nationalpark

Im Südosten Sachsens thront das Elbsandsteingebirge mit dem 93 Quadratkilometer großen Nationalpark Sächsische Schweiz, dessen Markenzeichen bewaldete Tafelberge und Hunderte freistehende, sehr markante Sandsteinfelsen sind. Mit den Felsformationen Lilienstein, Bastei, den Schrammsteinen und dem urwüchsigen Kirnitzschtal gehört die Nationalparkregion zu den landschaftlichen Juwelen Deutschlands. Bergsteiger finden in den 1.100 Felsen mit rund 17.000 Aufstiegsmöglichkeiten unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade heute mehr denn je ihr Kletterparadies. Wanderer erwartet ein riesiges Wegenetz. Der beliebteste Weg ist der Malerweg. Er führt zu den schönsten Plätzen im Elbsandsteingebirge. Am wohl bekanntesten sind der Basteifelsen mit der berühmten Felsbrücke, der Lilienstein und der Königstein mit der gleichnamigen Festung. Seinen Namen verdankt der Weg übrigens berühmten Malern der Romantik wie Caspar David Friedrich und Ludwig Richter, die sich von der Landschaft inspiriert fühlten. Die Sandstein-Welt bildet ebenso wie die Stadt Pirna und die Elbauen Richtung Dresden die Kulisse für den Elberadweg, den beliebtesten deutschen Fernradweg.

Tief im Tal fließt die Elbe, vorbei an hübschen Städtchen und traditionsreichen Kurorten wie Wehlen, Rathen oder Bad Schandau. Auf dem Fluss grüßen Dampfer der größten und ältesten Raddampferflotte der Welt.

 

 

Sandstein und Musik

Im Einklang mit der Natur macht seit vielen Jahren das Musikfestival „Sandstein & Musik“ in Kirchen, in Konzertsälen und sogar in Steinbrüchen der Region auf die Besonderheit der Landschaft aufmerksam. Touristische Leckerbissen für Schöngeister außerhalb des Nationalparks sind die Stadt Pirna mit ihrem architektonisch höchst attraktiven, historischen Zentrum, der Barockgarten Großsedlitz und Schloss Weesenstein. Sebnitz ist Stadt der Seidenblumen, seitdem 1831 der Grundstein für das filigrane Kunsthandwerk gelegt wurde. Vom Artenreichtum können sich Besucher der Manufaktur Deutsche Kunstblume Sebnitz überzeugen.



Vogtland

Kunsthandwerk treffen

Sie spielen in Orchesterhäusern der ganzen Welt: Musikinstrumente aus dem Vogtland. Seit über 350 Jahren ist der handwerkliche Musikinstrumentenbau im Musikwinkel Markneukirchen - Klingenthal - Schöneck zu Hause. Organisierte Erlebnisreisen für Musikvereine, Orchester und musisch Interessierte führen ins Musikinstrumentenmuseum in Markneukirchen und in die Werkstätten der Meister, um ihnen bei der Entstehung der Instrumente aus Holz und Blech über die Schultern zu schauen, sich auszutauschen und sogar selbst Hand anzulegen.

Die Erfindung der maschinengestickten Tüllspitze machte die Stadt Plauen Anfang des 20. Jahrhunderts weltberühmt. Auf Tuchfühlung mit der Plauener Spitze gehen Gäste der Region heute im Deutschen Spitzenmuseum und in der Schaustickerei in Plauen.

 

Natur fühlen

Bewegung und Naturgenuss stehen im Mittelpunkt aktiver Erholung im Vogtland. Ein umfassendes Wegenetz führt Wanderer durch die Vier-Länder-Region im Herzen Europas. Ausgezeichnet wandert es sich auf den Qualitätswanderwegen Vogtland Panorama Weg, Kammweg Erzgebirge-Vogtland und Höhensteig-Rundweg um Klingenthal. Entspannte Entdeckungstouren ermöglicht ein dichtes Netz an E-Bike-Stationen. 

 

Thermalquellen spüren
Im Vogtland wird gekurt! Die Sächsischen Staatsbäder Bad Elster und Bad Brambach setzen eine inzwischen 150-jährige Kurtradition auf modernste Weise fort. Mineral-Heilquellen entfalten ihre vitalisierende Wirkung für Körper und Geist, darunter die stärkste trinkbare Radonquelle der Welt in Bad Brambach. Jüngst eröffnete die Soletherme Bad Elster, dessen hochmineralisiertes Wasser einzigartig ist. Ein vielfältiges Kulturangebot kombiniert Gesundheitsaufenthalte mit Kunstgenuss im Ort.