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Sachsens Stadtschönheiten

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Annaberg-Buchholz

Die Berg- und Adam Ries-Stadt

Bedeutende Silberfunde waren 1496 Anlass zur Gründung der Bergstadt Annaberg-Buchholz. Vom einstigen Reichtum künden zwei bemerkenswerte Kirchen: die Kirche St. Annen, größte spätgotische Hallenkirche Sachsens, und die Bergkirche St. Marien. Sie beherbergt mit der Bergmännischen Krippe einen ganz besonderen Schatz.

Das bedeutende Kulturdenkmal „Frohnauer Hammer“ gehört zu den bekanntesten Ausflugszielen des Erzgebirges. Drei Besucherbergwerke führen Gäste untertage. Klöppeln, Schnitzen und Posamentieren gehören ebenso zur Stadt wie das Andenken an den Rechenmeister Adam Ries im hiesigen Museum.
Die facettenreiche erzgebirgische Volkskunst zeigt die „Manufaktur der Träume“. Zur Weihnachtszeit zelebrieren hunderte Bergmänner bei beeindruckenden Bergparaden ihr traditionelles Brauchtum.

 

Bautzen

Die Stadt der Türme

Bautzen ist eine über 1.000 Jahre alte Stadt in der Oberlausitz. 17 Türme, Basteien und die fast auf der gesamten Länge erhaltene Stadtmauer prägen ihr mittelalterliches Flair. Mit der „Alten Wasserkunst“, einem geradezu genialen Pumpwerk, besitzt die Stadt an der Spree ein weithin bekanntes Wahrzeichen.

Etwas Besonderes ist auch der Dom St. Petri, in dem sich Katholiken und Protestanten Chorraum und Langhaus für ihre Andachten seit 1542 teilen. Sie ist die einzige Simultankirche Ostdeutschlands.

Vom Brauchtum der Sorben in der Stadt erzählen das Deutsch-Sorbische Volkstheater, einziges zweisprachiges Theater Deutschlands, und natürlich die vielen Osterbräuche wie das kunstvolle Verzieren der Ostereier. Neu im Stadtbild Bautzens ist das Stones Museum.

 

Freiberg

Die Silberstadt Sachsens

Freiberg ist Sachsens Silberstadt. Prächtige Patrizierhäuser rund um den Obermarkt verweisen auf die glanzvolle Zeit. Berühmt ist der Dom St. Marien mit seiner „Goldenen Pforte“ und wertvollen Kunstschätzen wie der Tulpenkanzel und der mächtigsten Silbermannorgel der Welt. Das Abenteuer Bergbau ist für Besucher im Lehrbergwerk „Reiche Zeche“ eindrucksvoll nachvollziehbar.

Unweit des Doms kann man sich im restaurierten Schloss Freudenstein auf andere Weise von der Schönheit der Untertage-Welt überzeugen: in der in ihrer Art einzigartigen Mineralien-Sammlung „terra mineralia“. Dem Betrachter bietet sich eine überwältigende Farben- und Formenvielfalt der Kristalle. Eine Aufführung im ältesten Stadttheater der Welt begeistert ebenso.

 

Görlitz

Die Europastadt

Görlitz gilt als einzigartiges Baudenkmal. Die historische Altstadt offenbart rund 4.000 Baudenkmäler: Gründerzeit- und Jugendstilfassaden, Hallenhäuser der mittelalterlichen Tuchmachergilde, ein flüsternder Torbogen, begehbare Wehranlagen, das einzige erhaltene Großkaufhaus früher deutscher Warenhausarchitektur. Dem regen Handel an der Via Regia sei dank.

Und mittendrin herrscht modernes Leben. Mit dem „Heiligen Grab“ verfügt Görlitz über eine originalgetreue Nachbildung der heiligen Stätten in Jerusalem. Die Sonnenorgel im Dom St. Peter und Paul ist genial.

Und wer schlesische Küche probieren möchte, kehrt in eines der Traditionslokale ein. Neuerdings wird die Europastadt „Görliwood“ genannt. Führungen bringen Interessierte an die Drehorte zahlreicher Hollywood-Filme.

 

 

Grimma

Die Perle des Muldentals

Grimma an der Mulde ist umgeben von Kulturdenkmalen und der geschützten Fluss-Landschaft. Die Altstadt glänzt mit restaurierten Bürgerhäusern und historischen Gebäuden wie der ehemaligen Landes- und Fürstenschule St. Augustin, der Kloster- und der Frauenkirche. Das Renaissancerathaus ist eine Pracht. Direkt am Markt lädt das Seume-Haus ein, die Verlegergeschichte Grimmas kennenzulernen. Der berühmte Verleger der klassischen Literatur, Georg Joachim Göschen, betrieb hier seine Druckerei.

Im Göschenhaus gingen Literaten wie Friedrich Schiller und Theodor Körner ein und aus. Grimma ist eng mit Katharina von Bora, Ehefrau Martin Luthers, verbunden. Sie war eine der Nonnen, die aus dem stadtnahen Kloster Nimbschen floh. Die Klosterruine ist eine von 27 Stationen auf dem Lutherweg in Sachsen.

 

 

Kamenz

Die Lessing-Stadt

In dem Städtchen in der Oberlausitz erblickte einst der große Aufklärer Gotthold Ephraim Lessing das Licht der Welt. Alle zwei Jahre lädt die Stadt im Januar/Februar zu den traditionsreichen Kamenzer Lessing-Tagen ein. Im Lessing-Museum und in der Lessing-Gedenkstätte erfährt der Besucher alles über das bewegte Leben und das Werk ihres großen Sohnes. Im Gasthof „Goldener Hirsch“ speist der Gast genau da, wo Lessings Tauffeier stattfand. Sehenswert sind zudem die drei Stadt-Kirchen – Klosterkirche St. Annen, Hauptkirche St. Marien und die Katechismuskirche, eine Wehrkirche. Eine botanische Kostbarkeit befindet sich auf dem Hutberg: Eine Open-Air-Bühne umgeben von hunderten Rhododendron-Pflanzen und Azaleen.

 

 

Meißen

Die Wiege Sachsens

Es ist vor allem das Porzellan, das Meißen berühmt macht. Die Manufaktur MEISSEN® mit ihrer Erlebniswelt, zu der die Schauwerkstatt und die umfassendste Sammlung an Meissener Porzellan gehören, ist Hauptanziehungspunkt.

Ebenso wie der Dom und Schloss Albrechtburg. Das Schloss war 1710 erste Fertigungsstätte des „Weißen Goldes“ und ist heute Ausstellungsort für dessen Geschichte. Neben dem Porzellan schätzen Kenner den Wein, der im Elbtal seit über 850 Jahren heranreift.

Ein Streifzug durch die mediterran anmutende Stadt macht bekannt mit kunstvollen Häuser-Fassaden, verwinkelten Gassen, kleinen Passagen, urigen Lokalen. Vom Turm der Frauenkirche mit Porzellanglockenspiel weitet sich der Blick auf den mittelalterlich geprägten Marktplatz hinaus bis zu den Weinbergen.

 

Pirna

Sandstein voller Leben

Pirna, an der Elbe zwischen Dresden und dem Nationalpark Sächsische Schweiz gelegen, inspirierte den kursächsischen Hofmaler Bernardo Bellotto, genannt Canaletto, zu Kunstwerken.

Die Stadtansichten sind in Dresden zu bewundern. Der original erhaltene mittelalterliche Stadtkern mit prächtigen gotischen und barocken Portalen wie am Rathaus und in der Langen Straße, dem Canaletto-Haus, der Stadtkirche St. Marien, dem Teufels- und Engelserkerhaus sowie versteckten Höfen bezaubern jeden Gast.

Die Kunstsammlungen zeigen Werke namhafter Maler: Dürer, Rubens, Picasso, Rembrandt, Piranesi und Goya, Zingg, Menzel, Liebermann, Toulouse-Lautrec, Kollwitz und Barlach. Prägendes Baumaterial für Pirna ist Sandstein. Bedeutende Bauwerke sind z.B. die Stadtkirche St. Marien, die Klosterkirche und das Kapitelsaalgebäude, in dem sich heute das Stadtmuseum Pirna befindet. Er schmückt aber auch zahlreiche Portale, Erker und Verzierungen an den Bürgerhäusern.

 

Plauen

Die Stadt der Spitze

Die Vogtland-Stadt ist Heimat der Plauener Spitze®. In Schaustickereien wird auf traditionellen Maschinen für Besucher gestickt. Einzigartig ist das Deutsche Spitzenmuseum.  Plauens Innenstadt mit der Luther- und der Johanniskirche und historischen Weberhäusern versetzt Besucher in Staunen. Wahrzeichen ist das Alte Rathaus mit seinem Renaissancegiebel, der alten Kunst-Uhr mit beweglichen Figuren und der Sonnenuhr. Die Friedensbrücke gilt als am weitesten gespannte Steinbogenbrücke weltweit.

Der bekannte Plauener Zeichner und Cartoonist Erich Ohser brachte als „e.o. plauen“ die charmanten „Vater-und-Sohn-Geschichten“ zu Papier - zu besichtigen im Erich-Ohser-Haus. Kultur genießt man in Plauen im Vogtlandmuseum, Vogtland-Theater, Open-Air im Parktheater oder wie den Folkherbst im Malzhaus.

 

 

Radebeul

Eine Stadt zum Genießen

Radebeul verbindet man in erster Linie mit Karl May und Wein. Schloss Wackerbarth ist als Produzent ausgezeichneter Weine und Sekte ein Erlebnisweingut erster Güte.

Hohe Weinberge mit Winzerhäuschen faszinieren die Besucher. Mittendrin: die Weingutanlage Hoflößnitz mit kleinem Weingutmuseum sowie die Spitzhaustreppe. Straußwirtschaften laden ein. Faszinierend ist der behutsam sanierte Dorfkern Altkötzschenbroda mit originellen Kneipen, Läden, Galerien und Werkstätten.

Jenen Schriftsteller, den seine Winnetou-Abenteuer berühmt machten, würdigt das Karl-May-Museum. Gezeigt werden Originalgegenstände zur Geschichte der Indianer Nordamerikas ebenso wie die berühmte Silberbüchse Old Shatterhands. Kulturgenuss erfüllen die Landesbühnen Sachsen mit einem breiten Repertoire.

 

Torgau

Die Stadt der Reformation und Renaissance

Die Stadt an der Elbe ist eine der schönsten Renaissancestädte Deutschlands. Ein Rundgang durch die einstige Hauptresidenz sächsischer Kurfürsten offenbart über 500 Einzeldenkmale aus Spätgotik und Renaissance, z.B. das Rathaus mit seinem wertvollen Runderker. Den Altar der Stadtkirche St. Marien schmückt ein Bild von Lucas Cranach dem Älteren.

Ein Schmuckstück ist das restaurierte Schloss Hartenfels, das größte umfassend erhaltene deutsche Schloss der Frührenaissance. Die Lutherstadt ist bedeutendste Station des Lutherweges in Sachsen. Denn Torgau war einst politisches Zentrum der Reformation und Wirkungsstätte Martin Luthers. Viele Spuren führen hier zum großen Reformator und seiner Frau Katharina von Bora. So wurde die Schlosskirche von ihm geweiht.

Das „Denkmal der Begegnung“ erinnert an den ersten Handschlag
US-amerikanischer und sowjetischer Truppen auf deutschem Boden auf der zerstörten Elbbrücke am 25. April 1945.

 

 

Zittau

Die Stadt der Fastentücher

Zittau im Dreiländereck Deutschland-Polen-Tschechien ist die einzige Stadt in Europa, die ihren Besuchern dauerhaft zwei mittelalterliche Fastentücher zeigen kann. Bedeutendster Schatz ist das „Große Zittauer Fastentuch von 1472“, in einer riesigen Vitrine ausgestellt im Museum „Kirche zum Heiligen Kreuz“. Das einzigartige „Kleine Zittauer Fastentuch 1573“ ist Hauptattraktion im Kulturhistorischen Museum im Franziskanerkloster. Zittau, die Stadt am Fuße des Zittauer Gebirges, zählt mehr als 750 Jahre.

Ihr historischer Stadtkern mit vielen Baudenkmalen wie dem von Schinkel entworfenen Rathaus und der Kirche St. Johannis, dem Zittauer Salzhaus, dem Stadtbad und der Fleischerbastei mit Blumenuhr ist vollständig erhalten. Ein Dampfzug führt ins nahe liegende Zittauer Gebirge.

 

 

Zwickau

Die Automobil- und Robert-Schumann-Stadt

Der Dom St. Marien, die Katharinen-Kirche, das Gewandhaus und das Rathaus und die ältesten Wohnhäuser Mitteldeutschlands, der prächtige Jugendstilsaal im Konzert- und Ballhaus „Neue Welt“ und das Jugendstilbad gehören zu den architektonischen Juwelen Zwickaus.

Zwei Persönlichkeiten prägten die Stadt maßgeblich: Robert Schumann und August Horch. Das musikalische Erbe Schumanns wird in dessen Geburtshaus gepflegt. Es bewahrt alle seine Werke und auch den Steinflügel, an dem Clara Schumann Ruhm erlangte.

Musikbegeisterte besuchen Zwickau zu den Internationalen Robert-Schumann-Chorwettbewerben und den Robert-Schumann-Tagen. August Horch machte Zwickau zur Wiege des deutschen Automobilbaus. Seine Geschichte erzählt die äußerst attraktive Ausstellung im August Horch Museum am Originalschauplatz. Ihren Sohn
Max Pechstein würdigt die Stadt mit dem Pechstein-Museum in den Kunstsammlungen.