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Kulinarik und Manufakturen

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Sachsens Kulinarik

Sachsen ist bekannt für seine Küche, denn schon immer sind die Sachsen Genießer. Auf den Speisekarten sind regional typische Gerichte aus Produkten einheimischer Erzeuger immer zu finden, seien es in der Oberlausitz die Sorbische Hochzeitssuppe oder Karpfen, im Erzgebirge Kartoffeln und Quark oder Buttermilchgetzen, im Vogtland Bambes oder der Sauerbraten, in der Sächsischen Schweiz der Krautwickel oder in Leipzig das Allerlei.

 

Auch ausgezeichnete Weine und Sekte von der Sächsischen Weinstraße, regionale Biere und Mineralwasser gehören zur kulinarischen Visitenkarte Sachsens. So wird seit über 850 Jahren im Elbtal auf rund 450 Hektar Fläche in vorwiegend steilen Lagen Wein angebaut und in zahlreichen großen und kleinen Weingütern gekeltert. Das erste nach dem Deutschen

Reinheitsgebot gebraute Pilsner Premium-Bier kommt aus der Radeberger Exportbierbrauerei. Auf langjährige Bierbrautraditionen stößt man ebenso in Wernesgrün, Görlitz, Einsiedel, Freiberg, Löbau und Eibau. Die älteste Privatbrauerei Sachsens ist in Meißen zu Hause, die Schwerter Brauerei.

 

Weltweit ein Begriff ist der Dresdner Christstollen. Seine Herkunft ist geschützt. Interessierte können in Backseminaren in der Vorweihnachtszeit ihre eigenen Stollen backen. In Pulsnitz werden seit Jahrhunderten Pfefferkuchen gebacken. Europas einziges Pfefferkuchenmuseum, die „Alte Pfefferküchlerei" in Weißenberg, und im Pulsnitzer Pfefferkuchenmuseum begegnen Besucher der Geschichte der Oberlausitzer Pfefferküchler und können sich sogar selbst handwerklich ausprobieren. Süße Spezialitäten sind auch die Leipziger Lerchen, die Freiberger und die Dresdner Eierschecke.

Auch Quellen sprudeln hierzulande und sind Grundlage für verschiedene Mineralwassermarken. Käsereien, Imker, Fischerzeuger und Fleischer sowie Kaffeeröstereien und Schokoladenhersteller bereichern das regionale Spezialitätenangebot. Vielerorts können die lukullischen Köstlichkeiten bei Genussfestivals und Spezialitätenwochen sowie in Schaumanufakturen probiert werden.


Sachsen kann auch Sterneküche vorweisen: Im Hotel- und Restaurantführer „Guide Michelin“ sind acht Sterne-Restaurants verzeichnet. „Falco“ in Leipzig schmückt sich mit zwei Sternen, „bean&beluga“, „Caroussel“, „Elements“ und das „Genuss-Atelier“ in Dresden, das Restaurant „Sanssouci“ im Hotel Villa Sorgenfrei in Radebeul sowie das „Juwel“ in Kirschau im Landkreis Bautzen und „Stadtpfeiffer“ in Leipzig mit je einem Stern.

 

Luxusmarken - Markenluxus

Im Haus MEISSEN und in schicken Läden im Quartier F an der Frauenkirche oder im Hotel Kempinski Taschenbergpalais Dresden bietet die Manufaktur MEISSEN® edelstes Geschirr, Wohn-Accessoires und Schmuck aus Porzellan.

Kunst zum Leben kommt aus dem Erzgebirge. In Läden wie der Wendt & Kühn-Welt in Grünhainichen und der Figurenwelt in Seiffen des Traditionsunternehmens Wendt & Kühn kauft man Holzkunst längst als hochwertige Wohn-Dekoration.

Uhren aus Glashütte von Lange & Söhne oder Nomos gehören zu den Auslagen exklusiver Schmuck-  und Uhrengeschäfte sowie Designerläden.

 

Sächsische Manufakturen

Sie zählen zu den begehrtesten und teuersten Uhren der Welt – die mechanischen und samt und sonders handgefertigten Zeitmesser aus der traditionsreichen Manufaktur "A. Lange und Söhne". Ein Modell der Uhrmacher aus dem sächsischen Städtchen Glashütte kostet beispielsweise 1.920.000 Euro. Es ist eine Armbanduhr mit Namen "Grande Complication", von der es nur sechs Stück gibt. Mehr als sieben Jahre dauerte die Entwicklung und Montage dieser sechs Uhren, die zu den kompliziertesten und teuersten gehören, die jemals gefertigt worden sind. Die sechs Meisterwerke der Uhrmacherkunst waren übrigens sofort ausverkauft.

Die Uhrenmanufaktur "Glashütte Original" ist neben "A. Lange und Söhne" das zweite traditionsreiche Luxusuhrenunternehmen, das in der sächsischen Kleinstadt Glashütte beheimatet ist. Ebenso wie die Zeitmesser von "Lange und Söhne" sind auch die von "Glashütte Original" ausschließlich handgefertigt und von ähnlicher Exklusivität. 2012 stellte die Manufaktur das außergewöhnlichste Modell der langen Firmengeschichte vor – die Armbanduhr "Grande Cosmopolite Tourbillon". Die auf 25 Stück limitierte Auflage dieser Uhr ist mit allen Finessen wie einem ewigen Kalender, einem Mondphasen- und Zeitzonenanzeiger versehen und kostet - 325.000 Euro. (Im Bild: das Modell "PanoLunarTourbillon". Preis: 95.000 EUR)
 

Meissener Porzellan ist ein Stück sächsischer Kulturgeschichte. Das "weiße Gold" genoss höchste Wertschätzung in Königshäusern und Adelspalästen auf der ganzen Welt, es war in den Jahren der DDR ein wichtiger Devisenbringer und gehört heute zu den bekanntesten deutschen Luxusunternehmen.

 

1898 im Dresdener Stadtteil Hellerau gegründet, hatten sich die "Deutschen Werkstätten Hellerau" vornehmlich in den zwanziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts mit Möbeln, die modernes Design mit handwerklicher Gediegenheit in sich vereinten, einen Namen gemacht. Auch zu DDR-Zeiten hatten die "Werkstätten" einen exzellenten Ruf und ihre Produkte waren nicht nur in der sozialistischen Republik begehrt. Heute zählt das Traditionsunternehmen zu den weltweit führenden Anbietern von Möbeln und Interieurs für Villen, Vorstandsetagen und Luxusyachten. In einem von der Unternehmensberatung "Ernst & Young" veranstalteten "Ranking deutscher Luxusunternehmen" belegten die "Deutschen Werkstätten Hellerau" 2013 den neunten Platz.

Flügel aus der 1853 gegründeten Julius Blüthner Pianofortefabrik sind weltweit eine Legende. Auf den Instrumenten aus dem Leipziger Westen spielten Claude Debussy, Franz Liszt, Gustav Mahler, Richard Wagner oder Peter Tschaikowski. Auch die Verstaatlichung des Unternehmens 1948 mit einhergehender Umbenennung in VEB Blüthner Pianos konnte der Qualität und dem exzellenten Ruf der Instrumente nichts anhaben. Seit 1990 ist das Unternehmen wieder im Familienbesitz.
















Wie entstehen die liebenswerten kleinen Figuren und Spieldosen aus Holz in den Werkstätten Wendt & Kühn, von denen eine unvergleichliche Faszination ausgeht? Der Ursprung liegt im reichen Fundus der familiengeführten Manufaktur begründet, den Grete Wendt, Grete Kühn und später Olly Wendt mit ihrer künstlerischen Produktivität hinterlassen haben. Bis zum heutigen Tag sind sie die Grundlage für die mustergetreue Fertigung.

Eine deutsche Handarbeit in ihrer schönsten Form – dafür steht jedes Erzeugnis aus dem Hause Wendt & Kühn. Zu erkennen an einer ganz unverwechselbaren künstlerischen Handschrift. Munter, verspielt und voller kindhafter Lebendigkeit fügen sich die Kompositionen zu poetischen Bildern, die damals wie heute Harmonie ausstrahlen. Schön, dass es so etwas noch gibt …

 

Auf dem Weg in die Zukunft

In der Gläsernen Manufaktur von Volkswagen werden Mobilitätsthemen der Zukunft erlebbar und begreifbar.

Die Gläserne Manufaktur ist das Symbol der nachhaltigen Neuausrichtung der Marke Volkswagen: Seit April 2017 wird hier der e-Golf gefertigt und schon bald sollen weitere e-Modelle  der Marke Volkswagen hinzukommen. Die Erlebnisfertigung macht ihre Produktion im Detail sichtbar und für den Besucher hautnah erlebbar.

In der e-Erlebniswelt treffen Kunden und Interessierte auf Mobilitätsideen von Morgen. Um Elektromobilität selbst zu erfahren, stehen e-Modelle für kostenlose Probefahrten bereit. Als Center of Future Mobility der Marke Volkswagen will die Gläserne Manufaktur so Vorreiter und Wegbereiter für Elektromobilität und Mobilitätslösungen der Zukunft sein.

 

Porsche in Leipzig – modern und aufstrebend

Hier entsteht seit Dezember 2002 der Cayenne. Im August 2003 startete die Produktion des auf 1.270 Exemplare limitierten Porsche Carrera GT. Bis Mai 2006 entstanden in Handarbeit täglich drei der Supersportwagen. Seit 2009 wird hier der Panamera, seit 2014 der Macan gebaut. Das Werk besitzt neben einem Kundenzentrum, das für unterschiedlichste Veranstaltungen genutzt wird, auch eine FIA-zertifizierte Teststrecke für neu produzierte Fahrzeuge sowie eine Geländestrecke.